Der Kuaför aus der Keupstraße

Der Kuaför aus der Keupstraße

Arbeitstitel: Der Kuaför
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2016
Kinofilm
Dokumentation

Produktion: COIN FILM, Köln
Filmverleih/Vertrieb: Real Fiction Filme, Köln

Drehzeitraum: 15.09.2014 - 31.10.2014
Kinostart/Erstausstrahlung: 25.02.2016
Handlung



Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet.


Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.


So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen. 




Produktion
Produktion
Dokumentation | COIN Film GmbH
Filmförderung
Filmförderung | Fördersumme €190.000 | Film und Medienstiftung NRW
Filmverleih und Vertrieb
Dienstleister
Geräteverleih
Kamera - Equipment | Ludwig Kameraverleih GmbH
Licht - Equipment | Maier Bros. GmbH
Fahrzeuge
Stromerzeuger | JOLA Rent GmbH
Postproduktion Bild
Schnittplatz | Head Quarter GmbH
Filmschaffende
Produktion
Motiv Aufnahmeleitung | Ulrich Büchel
Kamera
Kameramann / Kamerafrau / DoP | Hajo Schomerus