Vergiss mein nicht

Vergiss mein nicht

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2013
Kinofilm
Dokumentation

Auszeichnungen: Locarno International Film Festival 2012, Dok Leipzig 2012, Kinofest Lünen 2012, Hessischer Film- und Kinopreis 2012, Kinofest Lünen 2012

Produktion: Lichtblick Media, Köln
Filmverleih/Vertrieb: Farbfilm Verleih, Berlin

Drehorte: Bad Homburg, Berlin, Zürich
Drehzeitraum: 01.08.2011 - 20.10.2011
Kinostart/Erstausstrahlung: 31.01.2013

Website: www.vergissmeinnicht-film.de/
Handlung

David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. Seine Gegenwart und die Anwesenheit des Filmteams wirken erfrischend auf die Mutter, die endlich wieder Eigeninitiative entwickelt und neue Lebensfreude zeigt. Trotz ihrer zeitlich wie örtlichen Orientierungslosigkeit bleibt Gretel heiter und gelassen: Sie hält sich für eine junge Frau und David für ihren Mann Malte.


David gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie.
Als David zusammen mit Gretel in die Schweiz fährt, um Malte aus seinen Ferien abzuholen, gewinnen seine Recherchen an Brisanz. Hier lebten seine Eltern in den 70er Jahren.
David begegnet alten Genossen und Weggefährten, erfährt pikante Geschichten aus dem Liebesleben seiner Eltern, von den Krisen ihrer „offenen Ehe“. Nun, am Ende ihrer mehr als 40-jährigen Beziehung, kommen sich Gretel und Malte so nah wie noch nie. Zum Hochzeitstag fährt das Paar nach Hamburg, wo ihre Liebe einst begann. Es wird ihre letzte gemeinsame Reise.
Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.

Produktion
Produktion
Spielfilm / Kino | Lichtblick Film GmbH
Koproduktion | HR Hessischer Rundfunk
Koproduktion | BR Bayerischer Rundfunk
Koproduktion | ARTE G.E.I.E
Filmförderung
Filmförderung | Fördersumme €60.000 | Film und Medienstiftung NRW
Filmförderung | Filmförderungsanstalt FFA
Filmförderung | Hessische Filmförderung HFF-Land
Filmförderung | Medienboard Berlin-Brandenburg
Filmförderung | Deutscher Filmförderfonds DFFF